banner

Neurodermitis

Top Bücher

book-cover

Top Informations- und Webseiten

  • Neurodermitis ist eine chronische Hautkrankheit. Sie wird auch als atopische Dermatitis oder endogenes Ekzem bezeichnet. Besonderes Merkmal dieser Haut ist, dass sie eine vererbte Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Stoffen zeigt. Das bedeutet, der Hautausschlag entsteht ähnlich wie bei einer Allergie durch eine Überreaktion des Körpers auf eigentlich harmlose Substanzen.
  • Zwischen 10 und 15 Prozent der Deutschen leiden nach Angaben der Krankenkassen unter einer Neurodermitis. Die Tendenz ist steigend.
  • Neurodermitis verläuft in Schüben. Das macht ein stufenweise aufgebautes Pflegekonzept notwendig. Die Haut wird ständig mit einer Basispflege gecremt. Verändert sich der Hautzustand und die Haut wird trockener, muss der Neurodermitiker gleich reagieren und auf ein reichhaltigeres Produkt umsteigen, dass z.B. mit dem Wasserspeicher Harnsäure/Urea versetzt ist und einen höheren Fettanteil hat. Im schwer entzündeten Stadium hilft manchem nur noch eine Kotisoncreme, die der Dermatologe individuell zusammenstellt.
  • Neurodermitis beeinträchtigt den Alltag der Betroffenen nicht nur körperlich, sondern hat auch psychische und soziale Folgen. Die Ausschläge können das Selbstwertgefühl mindern und insbesondere bei Kindern zu sozialer Ausgrenzung führen.

News | Termine | Autoren

Fleck, Dr. med. Anne

Dr. med. Anne Fleck, Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie, auch bekannt als »Doc Fleck«, ...weiter lesen

Klasen, Dr. med. Jörn

Dr. med. Jörn Klasen ist Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Magen-, Darm- und Lebererkrankungen ...weiter lesen

Riedl, Dr. med. Matthias

Dr. med. Matthias Riedl ist ärztlicher Direktor der von ihm 2008 gegründeten medicum Hamburg MVZ ...weiter lesen

Wichtige Informationen!

  • Achtung – nicht berühren! – Neurodermitiker reagieren allergisch auf bestimmte Stoffe, zum Beispiel Tierhaare, Nahrungsmittel oder Hausstaub. Bei Kontakt bildet die Haut juckende Ekzeme. Ein Krankheitsschub kann allerdings auch durch psychische Faktoren wie Stress oder Trauer ausgelöst werden.
  • Nicht ansteckend! – Die Haut ist trocken, rot und schuppt und sieht nicht gerade einladend aus. Trotzdem muss niemand Berührungsängste haben. Denn Neurodermitis ist nicht ansteckend.
  • Neurodermitis: Ursache unbekannt – Warum jemand Neurodermitis bekommt, ist noch nicht genau bekannt. Es gibt allerdings genetische Faktoren, die manche Menschen anfälliger für das Hautleiden machen. Gleichzeitig können auch psychische Faktoren oder Umwelteinflüsse einen Ausbruch begünstigen.
  • Juckender Teufelskreis – Neurodermitiker stecken oft in einem Teufelskreis: Es juckt, man kratzt, die Haut wird verletzt sich, die Haut entzündet sich und juckt. Deswegen werden die Entzündungen der Haut meist mit Kortison behandelt, um den Kreis zu durchbrechen.
  • Schlafzimmer als Folterkammer – Besonders nachts haben Neurodermitiker unter dem Juckreiz zu leiden. Denn in der Nacht sinkt der körpereigene Kortisonspiegel, der die Symptome tagsüber in Schach hält. Wärmestau und Schweiß kurbeln den Juckreiz unter der Decke noch zusätzlich an. Schlafanzüge und Bettwäsche sollten deswegen aus leichtem, glattem und atmungsaktivem Material bestehen.

Produktempfehlungen